Die ev. Kirchengemeinde Rath-Ostheim / Bezirk Ostheim ist dankbar dafür, dass sich Ihre Möglichkeiten, in das Quartier hineinzuwirken, seit zwei Jahren sehr verbessert haben.
Dies liegt an folgenden drei großartigen Veränderungen seit 2021:
- der behindertengerechte Anbau an die Auferstehungskirche konnte in 2021 fertiggestellt werden; die neue Begegnungsstätte „Paula-Dürre-Haus“ bietet viele räumliche Möglichkeiten für das Miteinander,
- seit 1. Dez. 2022 wird an diesen Ort das soziale Projekt „Behindertengerechte Begegnungsstätte für alte Menschen unterstützt von jungen“ vom Dt. Hilfswerk (Fernsehlotterie) für 3 Jahre mit einer 75%-Stelle gefördert,
- die geförderte Stelle konnte mit einem sehr engagierten jungen Fachmann, Fabio Iding, Master der Gerontologie besetzt werden.
Die neue, behindertengerechte Begegnungsstätte „Paula-Dürre-Haus“, Heppenheimer Str. 7, 51107 Köln-Ostheim, bietet Platz für ein lebendiges Miteinander.
Die ev. Kirchengemeinde öffnet sich damit über die eigentliche Gemeindearbeit hinaus für alle Bewohner*innen des Veedels.
Eine Steuerungsgruppe unterstützt die koordinierenden Arbeiten der neuen Stelle.
Das geförderte Projekt wird von Anfang an bewusst in Kooperation mit anderen Akteuren im Quartier umgesetzt.
Fabio Iding übernimmt seit Dezember zum einen die Koordination des Paula-Dürre-Haus, welches eine Begegnungsstätte für alle in Ostheim und Umgebung ist und sich besonders mit den Themen Umwelt, Demenz, Vereinsamung, Generationenkontakt, Digitale Medien und kulturelle Vielfalt auseinandersetzt. Außerdem leistet er Quartiersarbeit in Ostheim, was bedeutet, dass das Paula-Dürre-Haus als Organisation sich für die Belange aller Bewohner*innen in Ostheim einsetzen will.
Bericht aus dem Mai 2024:
Im Okt. 2021 wurde der behindertengerechte Anbau an die Auferstehungskirche in Köln-Ostheim, Heppenheimer Str. 7 eingeweiht. Die Erbschaft von Frau Paula Dürre und die Förderung durch die Wohlfahrtspflege NRW ermöglichten den Neubau der Begegnungsstätte. Dadurch besteht nun die Möglichkeit, dass auch ältere Menschen und solche mit Einschränkungen an allen Veranstaltungen teilnehmen können.
Die Ev. Gemeinde möchte die neuen Räume auch den Bewohner*innen von Ostheim zur Verfügung stellen. Um das Angebot für das Veedel zu erweitern und Quartiersarbeit zu ermöglichen, wurde eine Förderung durch die Fernsehlotterie (dt. Hilfswerk) beantragt. Wir sind dankbar, dass für 3 Jahre eine 75% Personalstelle + Sachmittel bis Ende Nov. 2025 genehmigt wurden. Viele Menschen haben bereits Fabio Iding, Master der Gerontologie, kennengelernt, der das geförderte soziale Projekt „Behindertengerechte Begegnungsstätte für ältere Menschen unterstützt von jungen“ koordiniert.
Begleitet wird Herr Iding durch eine Steuerungsgruppe aktiver Menschen der Gemeinde. Auf regelmäßigen Treffen werden die laufenden Aktivitäten besprochen und zukünftige geplant. Wichtig ist uns die Nachhaltigkeit des Projekts, d.h. dessen Weiterführung. Um dies Ziel zu erreichen, werden z.Zt. zwei Vorhaben umgesetzt:
- wissenschaftliche Evaluation des Projekts,
- Gründung des Fördervereins „Begegnungsstätte Paula-Dürre-Haus“ (Gründungssitzung: 19.3.24).
Herzliche, persönliche Einladung an Sie zur Mitgestaltung der Begegnung in diesen neuen Räumen: beispielweise beim offenen PDH-Treffen (PDH-Arbeitstreffen) oder Unterstützung des neuen Fördervereins (genaue Infos folgen noch).
Weitere Informationen und Anmeldung zum monatlichen Rundbrief per Mail oder Post bei Fabio Iding: pdh.koeln-ostheim@ekir.de oder 0157-52951936.
Autor: Wilhelm Schwedes
Bericht aus dem Oktober 2024:
„Modellbahnbau? – Wie geht denn das?“
„Auf dieser Holzplatte dürfen wir eine Landschaft bauen?“ – „Ja, aber erst müssen die Kanten abgeschliffen, grundiert und dann die Schienen montiert werden.“ – „Also, ich mach eine Landschaft mit Felsen und Gipfelkreuz.“ – „Ich bau was Futuristisches.“ – „Bei mir landen Außerirdische; das UFO hat einen Motorschaden.“ – „Wir bauen einen riesigen See.“ – „Und wie macht man Bäume?“ – „Und die Module dürfen wir mit nach Hause nehmen?“
So tönte es durch die Räume des ev. Gemeindehauses in Ostheim. 17 Jungen und Mädchen im Alter von 8 – 14 Jahren hatten sich in der 1. Sommerferienwoche zum Ziel gesetzt, auf Modulen völlig unterschiedliche Landschaften entstehen zu lassen, die, jeweils mit einem Schienenstrang versehen, am letzten Projekttag miteinander verbunden wurden, so dass eine Lok in der Kirche eine mehr als 10 m lange Strecke plus Wendeschleife darauf zurücklegen konnte. Unter der Leitung des ev. Jugendreferats in Kooperation mit dem Paula-Dürre-Haus und der ev. Kirchengemeinde Köln Rath-Ostheim entstanden an vier Tagen mit der großen Unterstützung von jungen und älteren Haupt- und Ehrenamtlichen 17 kreative Modellbahnmodule, gestaltet mit Gips, Holz, Grasmatten, Sand, Bäumen und Büschen, Häusern, Personen und vielem mehr. Auch das tägliche Mittagessen in der Auferstehungskirche kam nicht zu kurz. Alle hatten viel Spaß (auch an dem Tag, als es zur Entspannung ins Jumphouse ging), präsentierten Eltern und Verwandten stolz die tollen Ergebnisse und sind schon ganz gespannt auf das nächste Ferienprojekt.
Autorin: Christa Atten